Eine Bombendrohung im Fußballstadion, eine Entführung, Leichenteile auf einer Recyclinganlage und eine Frau, die bei der Einreise am Flughafen stirbt: Brighton erlebt ein Wochenende, wie es bisher keines gab. Die Spur führt Roy Grace zur albanischen Mafia, doch die haben gute Alibis. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn buchstäblich, steht jemandem bald das Wasser bis zum Hals.

 

Seit dem ersten Band verfolge ich die Reihe um Roy Grace und bin jedes Mal aufs Neue begeistert von Peter James‘ Thrillern.

 

Anfangs fühlte ich mich noch fast etwas verloren in der Handlung, weil so viele Stränge begonnen und erst nach und nach zusammengeführt wurden. Aber bald war ich so gefangen, dass ich das Buch kaum noch zur Seite legen konnte. James gelingt es wieder, sehr bildgewaltig zu erzählen. Man spürt fast selbst, das Wasser steigen oder die verzweifelte Suche im Stadion und Grace‘ Spurt macht atemlos. Durch die Übermacht der Albaner bekommt das Buch noch einmal eine spannendere Note, weil man keinen Ausweg für die Ermittler sieht. Allerdings haben mich deren raffinierte technische Methoden dann auch wieder begeistert.

 

Dieses Mal kommt das Familienleben von Grace leider etwas zu kurz, aber das ist der rasanten und vielfältigen Handlung geschuldet und man merkt es kaum. Kurze Kapitel verleiten dazu, „nur noch schnell ein weiteres“ zu lesen und so war ich für meine Verhältnisse wieder viel zu schnell mit dem Buch durch.

 

Fazit: Peter James überrascht mit jedem neuen Band wieder mit einer abwechslungsreichen, neuen und spannenden Handlung.